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Straßenbahn in Rostock

This entry is part 1 of 1 in the series QGIS

Ich benutze QGIS, ein freies Open-Source-Geographisches-Informationssystem, um geografische Daten darzustellen und hübsche Karten zu machen. Ich bin Anfängerin und beschreibe hier einen Workflow für ein einfaches Kartenbeispiel. Vielleicht kann das anderen beim “Einstieg” helfen.

Was sind geografische Daten?

Der erste Schritt ist herauszufinden, wo geeignete geografische Daten heruntergeladen werden können. Für Rostock lohnt es sich, bei OpenData.HRO zu schauen, für Mecklenburg-Vorpommern bei ORKa-MV. Die Daten können in verschiedenen Formaten vorliegen. Folgende habe ich genutzt:

  • Shape-Dateien: Shape ist ein GIS-Datenformat für Vektordaten (Punkte, Linien oder Flächen). Wichtig ist zu wissen, dass ein Shapefile aus mindestens drei Dateien besteht. In der .shp-Datei werden die Geometriedaten gespeichert, in der .dbf-Datei die Sachdaten und die .shx-Datei beinhaltet die Attribute der Vektordaten.
  • WMS-Dienste: Ein WMS ist eine Schnittstelle, über die Karten (Rasterdaten) von einem Web Map Server eines Datenanbieters über eine URL zur Verfügung gestellt werden. Ich habe Gewässer von ORKa-MV abgerufen.
  • Textdatei: In einer .csv-Datei können Längen- und Breitengrade einzelner Standorte gespeichert sein. Jede Reihe enthält: x-Koordinate, y-Koordinate, Name. Ich habe in einer Online-Karte die Koordinaten manuell erfasst.
    • Einzelne interessante Orte: <orte.csv>
    • Einzelne Punkte entlang der geplanten West-Route der Straßenbahn (eine shape-Datei lag nicht vor): <westroute.csv>

Mit Layer in QGIS arbeiten

In QGIS habe ich ein neues Projekt angelegt. Über <Layer> und <Layer hinzufügen> habe ich dann die einzelnen Datensätze hinzugefügt. In der Layer-Übersicht kann man die Reihenfolge der Layer verändern und ggfs. an- oder abschalten.

  • Shape-Dateien: <Vektorlayer hinzufügen...>
  • WMS-Dienste: <WMS/WMTS-Layer hinzufügen...>
  • .csv-Dateien: <Getrennte Textdatei als Layer hinzufügen...>

Die Eigenschaften der einzelnen Layer wie z.B. die Farben können mit R-Klick auf die Layer und dem Menüpunkt <Eigenschaften> angepasst werden.

Was mit QGIS so möglich ist

Von Punkten zu einer Shape-Linie

Aus den einzelnen Punkten entlang der West-Route habe ich eine Shape-Datei gemacht. Dafür benötigt man das sog. Verarbeitungswerkzeug <Punkte zu Weg>, das man über <Verarbeitung> und <Werkzeugkiste> öffnen kann. Die Eingabelayer sind die Punkte der Westroute. Über <Start> wird dann ein Pfad entlang der Punkte generiert und auch in Karte dargestellt. Der Pfad ist zunächst eine temporäre Datei und kann mit R-Klick als eine permanente Shape-Datei abgespeichert werden.

Strukturen in der Shape-Datei auflösen

Ich wollte nicht die einzelnen Stadtteile von Rostock zeigen, nur einfarbig das gesamte Stadtgebiet. Darum habe ich über <Vektor>, <Geoverarbeitungsverkzeuge> und <Auflösen...> die Ortsteile aufgelöst.

WMS mit Shape verschneiden

WMS-Layer mit den Gewässern ist für Mecklenburg-Vorpommern, also deutlich größer als das Stadtgebiet. Ich wollte diese Layer mit der Shape-Datei vom Stadtgebiet verschneiden. Das hat nicht geklappt. Das liegt vielleicht daran, dass WMS nur view-only ist. Darum habe ich die Vektorlayer mit den Stadtbereichen zweimal eingefügt und einmal als invertiertes Polygon dargestellt. So sind die Gewässer außerhalb von Rostock überdeckt. So kann ich aber keine Karte von Rostock mit transparentem Hintergrund erstellen.

Das Layout der fertigen Karte

Die letzten Schritte zur fertigen Karte ist die Festlegung eines Layouts, das man über <Projekt> und <Neues Drucklayout> einrichten kann. Dort habe ich z.B. auch die Favicons für S-Bahn, Deutsch Bahn und Park+Ride eingefügt. Auch die Beschriftung der Rostocker Orte könnte ich dort machen und auch eine Legende, Quellenangaben, Maßstab einfügen. Hier nun die fertige Karte, wie sie im Flyer der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Rostocker Bürgerschaft abgebildet ist.

KulturHackathon an der UB Rostock

Open Science Festival in Hannover

Am 30. und 31. August 2022 fand in Hannover das erste Open Science Festival im deutschsprachigen Raum statt!!

Diagramme mit R erstellen

This entry is part 3 of 3 in the series DataViz at school

R ist eine kostenlose Software – sogar Open Source – die sehr weit verbreitet ist, sowohl für Datenverarbeitung, statistische Datenanalyse und der Visualisierung von Daten genutzt wird. RStudio ist eine grafische Benutzeroberfläche mit der man einfacher mit R arbeiten kann.

Daten und Diagramme

This entry is part 2 of 3 in the series DataViz at school

Offene Daten können eine spannende Basis für Schulprojekte sein. Offene Daten (englisch: Open Data) sind Daten, die von allen Menschen ohne Einschränkungen verwendet werden können. Dazu gehört auch die Erlaubnis, die Daten zu bearbeiten und in Diagrammen darzustellen. Offenen Daten sind meist Daten aus staatlicher Hand, in Deutschland z.B. Daten des Deutschen Wetterdienstes, eine Bundesbehörde.

Hier sind meine Vorschläge, wo Ihr auf die Suche nach interessanten Offenen Daten gehen könnt:

Datenportal für Deutschlandhttps://www.govdata.de/
Offizielles Portal für Daten zu Europahttps://data.europa.eu/de
Datenportal von Rostockhttps://www.opendata-hro.de/
Deutscher Wetterdiensthttps://cdc.dwd.de/portal/
Statistisches Bundesamthttps://www.destatis.de/DE/Home/_inhalt.html
OpenStreetMaphttps://www.openstreetmap.de/
WikiDatahttps://www.wikidata.org/wiki/Wikidata:Main_Page
Our World in Datahttps://ourworldindata.org/
Gapminderhttps://www.gapminder.org/

Es ist klar, es gibt eine große Vielzahl von Diagrammtypen. In der Schule lernt man Tortendiagramme, Balkendiagramme und Liniendiagramme. Aber welche Diagramme sind für welchen Zweck geeignet?

Datenvisualisierung (#dataviz) hat sich in den letzten Jahren sehr weit entwickelt (z.B. Cédric Scherer). #dataviz ist die grafische Darstellung von Informationen und Daten, zum Teil von großen Datensätzen (#bigdata), in Diagrammen oder Infografiken. Es sollte also darum gehen, auch große und komplizierte Datensätze verständlich und übersichtlich darzustellen.

Hier habe ich ein paar Beispiele als Inspiration zusammengestellt:

Dataviz in der Schule

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Im 1. Halbjahr des Schuljahres 2021/22 habe ich an der Werkstattschule in Rostock ein Projekt angeboten. Jeden Mittwoch haben wir eine Stunde zusammen geredet und programmiert (an eigenen oder Laptops der Schule). Geredet haben wir anfänglich viel über Dateien-Ordnung auf dem Computer (Ich: “Keine Dateien lose auf dem Desktop. Niemals. Never. Nein!”), offene Daten, Datentypen und die große Vielzahl von Diagrammtypen. Das Programmieren mit R ist ja eigentlich nur Copy & Paste 🤣.

Ich bin ein bisschen stolz – die Jugendlichen haben nach offenen Daten gesucht und gefunden, erstmalig mit R programmiert und 7 wunderbare Abbildungen erstellt.

>reboot academia: Episode 9

Forschung und Lehre neu gedacht – wie könnte die ultimative Universität der Zukunft aussehen? Dieser Frage widmet sich Heidi Seibold vom Johner Institut in einem Podcast. In Episode 9 hat sie mit mir in Rostock gesprochen. Hört gerne meine Gedanken zu “Statistik und Reproduzierbarkeit” und zum Netzwerk #ORDS

Netzwerken mit Dagmar, Manuela, Frank, mir und Heidi (von links nach rechts).

ORDS ReproHack event in Rostock

I am very excited to announce the first ReproHack event in Rostock, organized by ORDS! It will take place on 11th of May 2021!

Do you want to participate? Please sign in on the Hackpad: https://tinyurl.com/ORDS-ReproHack. It contains all event information and links to materials.

1st-ords-reprohack

Here is the link to the intro slides: https://hackmd.io/@ords/HJuECwLud.

Stricke Dir Deinen Klimaschal!

Als Scientist for Future sind mir die Klimastreifen, also die “Warming Stripes” natürlich sehr vertraut. Der Klimatologen Ed Hawkins wurde dafür bekannt, die globale Erderhitzung mit einer Reihe farbiger, chronologisch angeordneter Streifen zu veranschaulichen.

ORDS kick-off

On 1st December 2020 we had with more than 100 participants a successfull virtual kick-off meeting of the scientific network at the Graduate Academy of the University of Rostock.

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